Horst Güntheroth: „Hinterm Horizont geht`s weiter“

Strahlende Sonnen, gigantische Galaxien, wabernde Materiewolken – diese Motive inspirieren Horst Güntheroth zu seinen abstrakten Kunstwerken und rätselhaften Bildern in Acryl auf Leinwand, die bei der heutigen Vernissage erstmals in einer Einzelausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die einführenden Worte wird Silke Müller, stern-Kulturchefin, an das Publikum richten.

In der monothematischen Ausstellung „Hinterm Horizont geht`s weiter“ dreht sich alles um die Spannung in der kosmischen Welt, die die Menschen bewegt: Mit seinen großformatigen Malereien, die Namen tragen wie „Kosmosleuchten“, „Sternenstaub“ oder „Glutgebräu“, lädt Güntheroth den Betrachter ein auf eine kurze Reise durch unendliche Galaxien: „Diese Bilder berühren uns, denn sie werfen elementare Fragen auf: Wie groß ist die Welt, durch die wir auf einem Staubkorn namens Erde rasen? Wie ist diese Welt entstanden? Und welche Rolle spielen darin wir, die wir Kinder des Kosmos sind und nur Augenblicksereignisse im All?“, sagt Güntheroth.

Im Rahmen dieserder Ausstellung hat kulturreich zwei Experten zum Salon-Gespräch am 22. Mai um 19 Uhr eingeladen: Thomas W. Kraupe, Astrophysiker und Direktor des Hamburger Planetariums, und Horst Güntheroth führen mit den Gästen ein Gespräch “Über die Schönheit des Universums”.

Horst Güntheroth, geboren in Eschwege/Nordhessen, arbeitet als Reporter beim Hamburger Magazin „stern“ im Ressort „Wissenschaft und Medizin“. Er ist Autor zahlreicher Artikel, Serien und von Büchern und ausgezeichnet mit Quantenmechanik promoviert.