Sebastian Simon Schupfner: „Watt sull ick mi wünschen?“
Märchen mit ihren Botschaften und Tugenden gewinnen aktuell vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise wieder an Bedeutung. Inspiriert von der Natur und der gesellschaftlichen Stimmung geht der freischaffende Fotograf Sebastian Simon Schupfner in seinem Fotoprojekt „Watt sull ick mi wünschen?“ der Frage nach, wie aktuell die Themen von damals wirklich sind – und wie viel Märchen in jedem von uns steckt.
Schupfner interpretiert eine Reihe von Klassikern, wie „Frau Holle“ oder „Von dem Fischer un siine Fru“ neu. Dem Fotografen geht es dabei um Schlüsselreize wie Gefühle, besondere Orte oder die großartige Natur als Auslöser der Märchen-momente, in denen die dargestellten Personen ein déjà-vu-artiges Gefühl verspüren. Der Betrachter begibt sich auf eine Spurensuche, auf der er sich fragt, ob die Märchen mit ihren Tugenden in uns weiterleben, und ob die Themen von damals wieder die Themen von heute sind. Materielle Armut motiviert zu Sparsamkeit, Bescheidenheit und Nachhaltigkeit. Mehr noch, das Handeln der Figuren und die Originalzitate der Brüder Grimm zeigen Lösungswege, wie wir dem Klima sozialer und existenzieller Kälte im Alltag begegnen können. Die These des Fotografen ist, dass die Werte der Märchen nach wie vor aktuell sind. Mit ihren klaren Aussagen können sie Antworten auf Fragen unserer Zeit geben.
Die großformatigen Fotografien zeigen Menschen unserer Zeit, mit denen sich der Betrachter identifizieren kann. Das Dornröschen ist die fleißige Studentin, die in der Natur über schwierigem Stoff brütet. Ihr Lernversteck bildet eine große Buche im wuchernden Grün. Es hilft ihr abzuschalten von der Hektik des Alltags. Einen Moment lang hat sie der Schlaf übermannt wie im Märchen. Im Halbschlaf hat auch sie dieses „Momentum Grimm“. Die Tugend einer neuen optimistischen Zielstrebigkeit soll hierbei ein zentrales Motiv sein. Sie hat heute, besonders im Bezug auf Bildung, einen hohen Stellenwert. Weitere Motive und Märchensituationen zur Reflektion aktueller gesellschaftlicher Themen will Sebastian Schupfner auch in Zukunft fotografisch umsetzen. Als Initiator des Projekts will Schupfner dabei sowohl unbekannte als auch bekannte Persönlichkeiten mit ihrem „Momentum Grimm“ abbilden. So wirkt u.a. die Schauspielerin Nadine Vasta im Fotoshooting als „Rotkäppchen“ mit.
Sebastian S. Schupfner, geboren in München, lebt und arbeitet als freier Fotograf in Hamburg. Er arbeitet für Kunden in Redaktion (u.a. Men’s Health, Elsevier), Business und Werbung (u.a. Max Bahr, euroshell, powerpress medien) mit Schwerpunkt in den Themen People, Portrait und Lifestyle. Nach dem Studium der Medizin und der Arbeit als Kinderarzt führte ihn eine zweite Ausbildung zur Fotografie. Seine Bilder von den Winter-Paralympics erhielten den Paralympic Media Award 2002. Ausstellungen künstlerischer Fotografie in München, Hamburg, der Nordheide und größere Projekte, bei denen er Ideengeber und Mitbegründer ist, begleiten seinen Weg, so zum Beispiel „Sports and your City“, ein Sportmagazin, das von der Stadt Hamburg gefördert wurde.
Sebastian Simon Schupfner: „Watt sull ick mi wünschen?“
Märchen mit ihren Botschaften und Tugenden gewinnen aktuell vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise wieder an Bedeutung. Inspiriert von der Natur und der gesellschaftlichen Stimmung geht der freischaffende Fotograf Sebastian Simon Schupfner in seinem Fotoprojekt „Watt sull ick mi wünschen?“ der Frage nach, wie aktuell die Themen von damals wirklich sind – und wie viel Märchen in jedem von uns steckt.
Schupfner interpretiert eine Reihe von Klassikern, wie „Frau Holle“ oder „Von dem Fischer un siine Fru“ neu. Dem Fotografen geht es dabei um Schlüsselreize wie Gefühle, besondere Orte oder die großartige Natur als Auslöser der Märchen-momente, in denen die dargestellten Personen ein déjà-vu-artiges Gefühl verspüren. Der Betrachter begibt sich auf eine Spurensuche, auf der er sich fragt, ob die Märchen mit ihren Tugenden in uns weiterleben, und ob die Themen von damals wieder die Themen von heute sind. Materielle Armut motiviert zu Sparsamkeit, Bescheidenheit und Nachhaltigkeit. Mehr noch, das Handeln der Figuren und die Originalzitate der Brüder Grimm zeigen Lösungswege, wie wir dem Klima sozialer und existenzieller Kälte im Alltag begegnen können. Die These des Fotografen ist, dass die Werte der Märchen nach wie vor aktuell sind. Mit ihren klaren Aussagen können sie Antworten auf Fragen unserer Zeit geben.
Die großformatigen Fotografien zeigen Menschen unserer Zeit, mit denen sich der Betrachter identifizieren kann. Das Dornröschen ist die fleißige Studentin, die in der Natur über schwierigem Stoff brütet. Ihr Lernversteck bildet eine große Buche im wuchernden Grün. Es hilft ihr abzuschalten von der Hektik des Alltags. Einen Moment lang hat sie der Schlaf übermannt wie im Märchen. Im Halbschlaf hat auch sie dieses „Momentum Grimm“. Die Tugend einer neuen optimistischen Zielstrebigkeit soll hierbei ein zentrales Motiv sein. Sie hat heute, besonders im Bezug auf Bildung, einen hohen Stellenwert. Weitere Motive und Märchensituationen zur Reflektion aktueller gesellschaftlicher Themen will Sebastian Schupfner auch in Zukunft fotografisch umsetzen. Als Initiator des Projekts will Schupfner dabei sowohl unbekannte als auch bekannte Persönlichkeiten mit ihrem „Momentum Grimm“ abbilden. So wirkt u.a. die Schauspielerin Nadine Vasta im Fotoshooting als „Rotkäppchen“ mit.
Sebastian S. Schupfner, geboren in München, lebt und arbeitet als freier Fotograf in Hamburg. Er arbeitet für Kunden in Redaktion (u.a. Men’s Health, Elsevier), Business und Werbung (u.a. Max Bahr, euroshell, powerpress medien) mit Schwerpunkt in den Themen People, Portrait und Lifestyle. Nach dem Studium der Medizin und der Arbeit als Kinderarzt führte ihn eine zweite Ausbildung zur Fotografie. Seine Bilder von den Winter-Paralympics erhielten den Paralympic Media Award 2002. Ausstellungen künstlerischer Fotografie in München, Hamburg, der Nordheide und größere Projekte, bei denen er Ideengeber und Mitbegründer ist, begleiten seinen Weg, so zum Beispiel „Sports and your City“, ein Sportmagazin, das von der Stadt Hamburg gefördert wurde.
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