Horst Güntheroth, Hamburg

WERKE

Werke aus : “Chomatös” und “Hinterm Horizont geht’s weiter” (2003 – 2008)

VITA

geboren in Eschwege/Nordhessen, lebt in Hamburg
Studium der Mathematik, Physik und Philosophie an der Philipps-Universität in Marburg
Promovierung in theoretischer Physik (Quantenmechanik) an der Universität Osnabrück
Arbeitet als Reporter beim Magazin „stern“ im Ressort „Wissenschaft und Medizin“
Autor zahlreicher Artikel, Serien und von Büchern. Ausgezeichnet mit mehreren Preisen.

AUSTELLUNGEN

2004 “Cromatös“, der kamin, Hamburg
2008 „Hinterm Horizont geht `s weiter “, kulturreich Galerie, Hamburg

PROJEKTE

Hinterm Horizont geht´s weiter, 2008

Strahlende Sonnen, gigantische Galaxien, wabernde Materiewolken – das Universum ist voll von Objekten mit einmaliger chaotischer Schönheit. Sie inspirieren Horst Güntheroth zu seinen abstrakten Kunstwerken, rätselhaften Bildern in Acryl auf Leinwand, die erstmalig in einer Einzelausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Güntheroth lässt sich anstoßen durch Aufnahmen von Weltraum-Teleskopen; Instrumente, mit denen Astrophysiker tief in die Weiten des Universums vordringen. Sie liefern Einblicke in Raum und Zeit, in Dimensionen, die jegliche menschliche Vorstellungskraft sprengen. „Diese Bilder berühren uns, denn sie werfen elementare Fragen auf: Wie groß ist die Welt, durch die wir auf einem Staubkorn namens Erde rasen? Wie ist diese Welt entstanden? Und welche Rolle spielen darin wir, die wir Kinder des Kosmos sind und nur Augenblicksereignisse im All?“, sagt Güntheroth.

Der Kunstschaffende bildet das dramatische Schauspiel am Firmament nicht getreu ab, er verändert und verfremdet es. In seinen Bildern fehlt beispielsweise immer das Lametta-Glitzern funkelnder Sterne, das sofort verraten würde, um was es geht. Denn der Betrachter soll eigentlich gar nicht wissen, dass sich Ähnliches in den Weiten des Weltalls abspielt. Aber er soll etwas spüren vom Großartigen, von der Faszination des Universums, der Geburtsstätte aller Materie und allen Seins. Der größte Künstler eben ist der Kosmos.

Homepage: http://www.horst-guentheroth.de/