Kathrin Günther, Berlin

WERKE

VITA

1971 geboren in Lüchow-Dannenberg
1993-1996 Brandenburgische Technische Universität Cottbus, Architektur
1992-1993 Politecnico di Milano, Innenarchitektur bei Prof. Maurizio Vogliazzo
1998-2000 Malerei bei Albers/Sage, Berlin
1988-1990 Malerei/Grafik bei Bernd Gruhle, Riesa
1987-1990 Berufsausbildung/Abitur, Riesa
1986-1989 Zeichnen/Bildhauerei bei Hans Eickworth
seit 2006 Berufsverband Bildender Künstler Berlin
seit 2003 Architektenkammer Berlin
1998-2003 Brandenburgische Architektenkammer
Preise und Auszeichnungen:
2009 Lehrpreis der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, Sonderpreis mit Gert Bendel am Lehrstuhl Plastisches Gestalten
2007 Brandenburgischer Kunstpreis, Nominierung
2006 Kunstpreis Vattenfall Europe Generation, Nominierung
2002 Förderung durch das Kulturwerk der VG-Bild Kunst, Bonn 5000 Euro
2000 BFF FÖRDERPREIS
1996 Karl-Munte-Preis
1995 BDA-Förderpreis des Landes Brandenburg, lobend Erwähnung
1995 1. Preis, Förderpreis der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, Zusammenarbeit Architektur-Bauingenieurwesen

EINZELAUSSTELLUNGEN

2007 “Star shots 2″, kulturreich Galerie
2002 “STAR SHOTS”, Galerie Andreas Grimm, München (Einzelaustellung)
2001 “STAR SHOTS”, Goethe Institut New York (Einzelaustellung)
2000 “STAR SHOTS”, Galerie Kunstadapter Wiesbaden (Einzelaustellung)
1999 “STAR SHOTS”, Galerie Feinkunst Krüger, Hamburg (Einzelausstellung)

GRUPPENAUSSTELLUNGEN

2007 “Making up”, Galerie artMbassy, Rom
2007 “Making up”, Galerie artMbassy, München (Katalog)
2007 “Making Up”, Galerie artMbassy, Berlin
2007 “Appropriazione indebita”, NT Art Gallerie, Bologna
2007 “Appropriazione indebita”, artMbassy, Berlin (Katalog)
2005 “Spezialitäten”, Galerie Feinkunst Krüger, Hamburg
2005 “Die Elf – Das Beste”, Galerie Elf, Verlagshaus Gruner+Jahr, 3. internationale Triennale der Photographie, Hamburg (Katalog)
2004 “Showroom”, Galeria T4, Barcelona
2004 “Die Poesie des Funktionalen”, Marianne Brandt Wettbewerb, Industriemuseum, Chemnitz (Katalog)
2004 “KISSING THE MIRROR”, Raid projects, Los Angeles (Katalog)
2004 “WIRKLICH WAHR!”, Realitätsversprechen von Fotografien, Ruhrlandmuseum Essen (Katalog)
2003 “GEOMETRY OF THE FACE”, National museum of Photography, Kopenhagen (Katalog) “HOLLYWOOD REVISITED”, Kunstmuseum Aarhus / Dänemark (Katalog)
2001 “MOVING PICTURES”, 5. int. Phototriennale Esslingen, Villa Merkel (Katalog)
2001 “PREVIEW – REVIEW”, Galerie Kunstadapter Frankfurt (Katalog)
2001 “COOL CUTS (MOVIE PASSION)”, Space Kitchen Gallery Seoul / Korea
2001 “KUNST UND KUR – ÄSTHETIK DER ERHOLUNG”, Kunsthaus Meran / Italien (Katalog)
2001 “ART COLOGNE”, Köln, vertreten durch Galerie Andreas Grimm
2001 “ART FRANKFURT”, Frankfurt, vertreten durch Galerie Kunstadapter
2000 “STAR SHOTS”, Galerie 11, Verlagshaus Gruner+Jahr, Hamburg (Einzelaustellung)
2000 “REINHARD WOLF Preis”, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
2000 “AUSGEZEICHNET”, Photokina Köln (Katalog)
2000 “AUSGEZEICHNET”, Design Zentrum Stuttgart (Katalog)
1999 “FASHION AND EROTIC IN CONTEMPORARY PHOTOGRAPHY”, Salon Galerie, Bremen
1999 “MEDIEN”, Gutenberg Pavillion Mainz

KUNSTSAMMLUNGEN

Kunstsammlung der Deutschen Bank, Frankfurt
Photographiemuseum, Burghausen
Space Kitchen Gallery, Seoul / Korea
Kunstkomission Esslingen
Internationales Forum für Photographie, Frankfurt

AUSSTELLUNGSKATALOGE

“Moving Pictures”, Photographie und Film in zeitgenössischer Kunst, Hatje Cantz Verlag
“Hollywood revisited”, Kunstmuseeum Aarhus
“Geometry of the face”, The National Museum of Photography, The Royal Library
“Wirklich Wahr!”, Realitätsversprechen von Fotografien, Hatje Cantz Verlag
“Focus auf”, Kalender des Frankfurter Rundschau Magazin

PROJEKTE

Laborinth – Eine Photomystische Reise: Innen – Aussen, 2007

Die Arbeit, Laborinth – Eine photomystische Reise handelt ebenso wie ihre anderen Arbeiten vom “Einfangen” des Unsichtbaren. Basierend auf den Theorien der Gedankenfotografie anfang des 20. Jahrhunderts, liegt hierbei der Fokus vor allem auf ihren eigenen Halluzinationen, Geistern und Hirngespinsten.

Star shots 2, 2007

Bebachten wir oder werden wir beobachtet? So oder so, wir haben unseren Auftrag und wir hüten uns genaueres zu sagen.
Sicher, wir beobachten, aber wer weiß, vielleicht gehört es zu unserem Auftrag uns beobachten zu lassen. Man könnte ja herausfinden wollen wie wir das anstellen, was wir zum Zwecke des Beobachtens tun – wie wir uns dabei verhalten.
Und gewiß ist es interessant zu erfahren, welches Schauspiel wir bieten indem wir uns in den Rollen des Beobachteten bewegen. Die gleichgültigen Mienen derer, die genau wissen, daß sie mit gleichgültigen Mienen Gleichgültigkeit nur vortäuschen.
Um vielleicht zu verbergen, daß Gleichgültigkeit der Ausdruck höchster Konzentration sein kann. In jedem Falle beobachten wir ja möglicher Weise um herauszufinden, wie die, die wir beobachten ihrem Auftrag nachkommen sich beobachten zu lassen.

Unidentified, 2006
Phantom pictures exist between reality and the memory
of the testimonial or witness. The memory of the testimonial and his description are hardly objective. The result of the image is a collage of different layers such as:
Remarkable signs, real remains, superficial impressions, unconscious fiction of the witness, computer calculated imagination and the hands/head of the composer. Phantom pictures are pictures of persons without proper (proved) identity. Phantom pictures are created throughout descriptions of presumed testimonials. Phantom pictures are reconstructed faces of unknown identities. Phantom pictures are constructed with the help of computers to rebuild (reconstruct) the imagined and calculated face of a not identifiable dead person.

Star shots, 2000

Bebachten wir oder werden wir beobachtet? So oder so, wir haben unseren Auftrag und wir hüten uns genaueres zu sagen.
Sicher, wir beobachten, aber wer weiß, vielleicht gehört es zu unserem Auftrag uns beobachten zu lassen. Man könnte ja herausfinden wollen wie wir das anstellen, was wir zum Zwecke des Beobachtens tun – wie wir uns dabei verhalten.
Und gewiss ist es interessant zu erfahren, welches Schauspiel wir bieten indem wir uns in den Rollen des Beobachteten bewegen. Die gleichgültigen Mienen derer, die genau wissen, dass sie mit gleichgültigen Mienen Gleichgültigkeit nur vortäuschen.
Um vielleicht zu verbergen, dass Gleichgültigkeit der Ausdruck höchster Konzentration sein kann. In jedem Falle beobachten wir ja möglicher Weise um herauszufinden, wie die, die wir beobachten ihrem Auftrag nachkommen sich beobachten zu lassen.

Homepage: http://www.katrin-guenther.de/